Erziehung von Boxer-Welpen

Erziehung von Boxer-Welpen

Boxer sind ganz spezielle Tiere und Hunde. Sie sind verspielt und anhänglich, gelten als besonders kinderliebe Hunde und überzeugen durch ihre Geduldigkeit und Ausgeglichenheit.

Sie sind mutig und stolz, treu und selbstbewusst. Boxer sind Hunde, die an gerne um sich hat. Denn ihre Liebe und Loyalität sind selten bei anderen Hunderassen zu finden. Boxer sind hervorragende Familienhunde. Doch wie es bei jedem Hund so ist, so bedarf er einer guten Erziehung. So auch die Boxer Welpen. In der Regel ist die Erziehung sehr unkompliziert, denn Boxer Welpen sind lernbegierig. Wer einige wenige Aspekte berücksichtig, der wird keine Probleme haben, seinem Boxer Welpen das ein der andere ‚Kommando‘ beizubringen.

Konsequenz

Das ist das Stichwort. Wer Erfolg in der Erziehung seines Boxer Welpens haben möchte, der muss gleich von Beginn konsequent durchgreifen … und das in allen wichtigen Aspekten der Erziehung. Diese beginnt mit der Stubenreinheit. Einfach seinen neuen Familienzuwachs beobachten und sobald er dabei ist sein Geschäft zu verrichten möchte, ihn an die dafür vorgesehene Stelle bringen. Geduld ist die Antwort. Welpen sind in der Regel nach 10 bis 14 Tagen Stubenrein, sofern sie ausreichend Auslauf und Gelegenheit geboten bekommen. Alle zwei bis drei Stunden ist es gerade in der Anfangszeit wichtig, dass der Welpe seinen Auslauf bekommt. Gassi gehen hält auch den Hundebesitzer fit.

Möchte man seinen Hund möglichst frei laufen lassen, so nutzen sie die Folgebereitschaft des Welpen gerade in seinen jungen Tagen. Ihr Boxer vertraut ihnen und er wird sich nicht weit von seinem Besitzer entfernen. Je früher man ihm das vertrauen schenkt seine Umgebung neu und auf sich selbst gestellt zu erkunden, desto besser ist es für die Entwicklung des Welpens, seine Persönlichkeit und auch für die Beziehung mit seinem Besitzer. Soll der Hund aufs Wort hören, so nutzen sie die richtige Situation um ihn an den Ruf zu gewöhnen. Ist er beschäftigt und abgelenkt, dann bringt das Rufen und Auffordern in den wenigsten Fällen etwas. Nehmen Sie sich lieber die Zeit ihren Welpen bei seiner Erkundung und Ablenkung zu beobachten und sobald er sein Interesse verliert, ihn an sein Herrchen u erinnern und ihn ‚bei Fuß‘ zu rufen. Wichtig ist auch hier konsequentes Durchgreifen. Denn wenn keine Handlung folgt auf das Nichtbeachten des Rufens, das wird sich auch ihr Hund merken. Konsequenz ist alles.

Bauen sie eine liebevolle und verständnisvole Beziehung zu ihrem Welpen auf. Auch Welpen dürfen Fehler machen, schließlich wachsen sie auch auf und entdecken diesen wundervolen Planeten auf ihren wackeren, neugierigen Pfoten. Gewöhnen Sie Welpen an feste Zeiten wie Schlaf, Futter und Spielzeiten. Regelmäßigkeit hilft … auch Welpen. Beobachten Sie ihren Welpen aufmerksam. Denn jeder Hund hat seine eigenen Charakterzüge und Besonderheiten. Was er mag, wie schnell er lernt, was ihn ängstigt und was ihn besonders stark macht. Das wichtigste bei der Erziehung des Boxer Welpens ist, dass sie von Herzen kommt und gut gemeint ist.

… und nehmen Sie sich Zeit. Aber das muss eigentlich nicht erwähnt werden, denn wenn man keine Zeit mit seinem Welpen verbringt, warum hat man sich dann überhaupt für die Anschaffung eines Hundes entschieden? Also genießen sie die spannende Zeit des Welpen-Elter-Seins.